Industriell abgepacktes Hähnchen mit dem Aufdruck "gefährlich", Grafik: zitrusblau

Das Konzept

Landwirtschaftliche Technik für den Naturschutz nutzen

 

Die Idee: Der BUND Niedersachsen hat 2002 den Hof Wendbüdel gekauft, um hier wirtschaftlichen Naturschutz zu betreiben. Traditionelle Kulturlandschaft und Feuchtgrünland sollen erhalten werden, ohne dass die dafür erforderlichen Maßnahmen ein ständiges Zuschussgeschäft sind.

Die Durchführung: Die Naturschutzflächen werden ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Das beste Mahdgut wird in der eigenen Tierhaltung als Futter eingesetzt und als Pferdeheu verkauft. Das Material von sehr spät gemähten Flächen, das nicht verfüttert werden kann, wird in der eigenen Biogasanlage mit Trockenfermentations-Technik fermentiert. So werden aus dem Gras Wärme und Strom erzeugt.

Die Öffentlichkeitsarbeit: Die Arbeit auf dem Hof ist der interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Die historischen Gebäude werden in traditioneller Bauweise in Stand gesetzt. Dazu werden beispielsweise Workshops zum Lehmbau durchgeführt.

Der Hof: Geschichte bis heute

Der plattdeutsche Name Wendbüdel sagt es schon: Der Hof hat Geschichte. Wendbüdel heißt so viel wie Wendebeutel, denn hier gab es im 18. Jahrhundert eine Zollstation, an der Reisende Abgaben zahlen, also ihre Taschen "wenden" und damit leeren mussten.

Auch heute nehmen wir zwar gerne noch Spenden entgegen, freuen uns aber ebenso und noch mehr über Interesse am Projekt und einen Besuch auf Hof Wendbüdel.



Suche